Das Unternehmen Bravado darf auch nach dem Tod des King of Pop T-Shirts, Mützen und viele weitere Artikel mit den Bildern und Logos von Jackson verkaufen. Ein entsprechender Vertrag zwischen Michaels Nachlassverwaltern John McClain und John Branca wurde am vergangenen Montag von einem Gericht in L.A. genehmigt. Jackson Mutter Katherine und die rechtliche Vertreterin der finanziellen Interessen von Michael Kindern gaben laut US-Presse ebenfalls ihr Okay für den Deal.
Streitpunkt bleibt weiterhin das Vorhaben des Konzertveranstalters AEG Live, der Jacksons geplanten Comeback-Konzerte organisiert hatte: Dieser will mit einer Ausstellung mit persönlichen Gegenständen Jackos um die Welt touren. Für die Erben würden dafür etwa sieben Millionen rausspringen. Dennoch hat sich bislang vor allem Katherine Jackson gegen die "Memorabilia"-Tour ausgesprochen. Voraussichtlich am kommenden Freitag soll nun eine gerichtliche Entscheidung darüber fallen.
Während sich die Familie, Anwälte, Nachlassverwalter und geschäftstüchtigen Unternehmen um das Jackson-Vermögen zanken, hat der tote Sänger angeblich noch immer nicht seine letzte Ruhe gefunden: Erst am 19. August soll Jackson auf dem Forest Lawn Friedhof in den Hollywood Hills beerdigt werden. Dies ließ zumindest Michaels Vater Joe gegenüber den „New York Daily News“ verlauten.
Bleibt abzuwarten, ob auch die Beerdingung noch einmal groß vermarktet wird…
Foto: Buch-Cover „Michael Jackson – King of Pop“, X-Medien