Die Entscheidung der ersten Mottoshow von
„Deutschland sucht den Superstar“ ist gefallen: Casting-Kandidatin Carolina Escolano-Fernandez musste gehen.
Jury-Mitglied Dieter Bohlen wollte die 22-Jährige aus
Pforzheim bereits in der letzten DSDS-Sendung als „durchschnittliche Animateurin“ in einen Ferienclub schicken. Die TV-Zuschauer dachten wohl
ähnlich über Carolinas Gesangsqualitäten und wählten die Tochter spanischer Eltern nun aus der ersten der zehn DSDS-Mottoshows (Thema:
„Greatest Hits“).
Mit ihrer Version des Songs „Let’s Get Loud“ von Jennifer Lopez erntete Carolina einmal mehr
Kritik bei der Jury aus Bohlen, Sylvia Kollek und Heinz Henn: Zwar sei sie für die Bühne geschaffen, aber stimmlich einfach nicht gut genug. Nur an
einem der zehn letzten DSDS-Kandidaten hatten die Musikexperten noch mehr auszusetzen: Der 18-jährige Stephan Darnstaedt traf bei Michael Jacksons
„You Are Not Alone“ laut Bohlen keinen einzigen Ton. Auch Henn fragte sich, wie Stephan so weit kommen konnte. Zumindest das Studiopublikum gab
ihm Recht: Applaus für diese ehrlichen Worte!
Auch die 17-jährige Anna-Maria
Zimmermann war Wackelkandidatin: Sie musste zusammen mit Carolina und Stephan zum Moderatorenpaar Tooske Ragas und Marco Schreyl für die Bekanntgabe des
Zuschauervotums nach vorne kommen. Doch sie hatte Glück und schaffte es in die nächste Runde - genau wie Stephan. Wie es scheint, hatten die
Fernsehzuschauer trotz aller schiefen Töne abermals Mitleid mit dem zerbrechlichen Teenager. Das Studiopublikum reagierte mit empörten Buhrufen auf
diese Entscheidung.
Verliererin Carolina blieb gefasst und tränenfrei.
Dabei ist für sie der Rausschmiss bei DSDS besonders bitter: Sie hatte für die Teilnahme an der Show ihren Ausbildungsplatz aufgegeben. Vielleicht
heuert sie aber tatsächlich ein Ferienclub auf Mallorca an! Zumindest Temperament und flotte Kurven bringt das gescheiterte Popsternchen mit …